Lyrisches

Auf diesen Seiten habe ich in loser Folge einige Texte abgelegt, die in den letzten 20 Jahren entstanden sind. Das ist eine lange Zeitspanne, die verschiedene Phasen und Gemütszustände umfasst.

Es geht um Menschen, die mir begegnet sind, um Orte der Erinnerung, um Liebe, Abschied, Selbsterkenntnis.

Die Texte sind überwiegend in meiner englischen Muttersprache. In letzter Zeit habe ich es vermehrt mit der deutschen Sprache versucht. Sperriger zum dichten zwar, aber zunehmend reizvoll.

Am Anfang soll das Wort gewesen sein
Doch ist das wörtlich zu verstehen?
Schweigen ist im Nachhinein
oft als besser anzusehen 

Wörter wenn ehrlich,
sind manchmal gefährlich,
treffen mitten ins Herz auch wenn weitgestreut
Ungefragt, kaum gesagt
und schon wieder bereut, und es tut mir ja leid

doch die Wirkung ist bereits getan
Deine Augen schauen mich vorwurfsvoll an
Verletzte Gefühle standen nicht auf dem Plan... 

Das Gegenteil von „gut“ ist „gutgemeint“
Hat Tucholsky schon gesagt
das Letzte, was ich will, ist Dich zum Feind
von deinen Blicken angeklagt 

Gefühle beschreiben, statt Untermichbleiben
erscheint mir stets erstrebenswert.
Doch ich dränge mich auf,
lass’ mir freien Lauf, geb’ mich unbeschwert
und Du fühlst Dich entehrt 

und die Wirkung ist bereits getan
Deine Augen schauen mich vorwurfsvoll an
Verletzte Gefühle standen nicht auf dem Plan... 

Was zuerst: Huhn oder Ei?
So geht’s mir mit der Sprache auch:
Betreibe meine Haarspalterei
Hab’ die Wahrheit schon im Bauch 

Wörter wenn ehrlich,
sind manchmal gefährlich,
treffen mitten ins Herz auch wenn weitgestreut
Ungefragt, kaum gesagt
und schon wieder bereut, und es tut mir ja leid 

doch die Wirkung ist bereits getan
Deine Augen schauen mich vorwurfsvoll an
Verletzte Gefühle standen nicht auf dem Plan